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Tragbar oder nicht?

Schweinerei
Tragbar

Autor Thema: Paul Gauselmann  (Gelesen 3359 mal)

Steffen

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Paul Gauselmann
« am: 08 Juli 2011, 03:29:21 »
Ist es für euch Tragbar das ein Unternehmer der mit dem Elend anderer Menschen sein Geld verdient, mit dem "Bundesverdienstkreuz 1. Klasse" geehrt wird?

Wer es nicht glaubt bitte nachlesen!
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Gauselmann

Antworten für "Tragbar" bitte begründen!

Schmidt

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #1 am: 08 Juli 2011, 17:21:42 »
Solange es legal ist, Spielhallen zu betreiben und Automaten zu bauen, bleibt er ein ganz normaler Unternehmer wie jeder andere auch. Meiner Meinung nach darfst Du Deine Wut auf Deine Sucht nicht an den Hersteller richten, sondern an Dich selbst. Das ist ein klassisches Verfahren, die Schuld auf andere zu schieben. Schuld bist nur Du selbst. Also wach auf!

Timo1986

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #2 am: 09 Juli 2011, 20:34:51 »
Das ist richtig was du sagst. Aber was ist mit der Spielgeldaffäre?
Nun gut. Es zwingt dich ja keiner dort hinzugehen. Leider nur die Sucht. Die musst du bekämpfen :(

bernibernd

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #3 am: 14 Juli 2011, 16:33:34 »
Es ist zwar richtig daß Herr Gauselmann den größten Teil seines Geldes mit kranken Menschen verdient. Aber ich kann ihm nicht die Schuld an meiner Spielsucht geben - genausowenig wie ein Alkoholiker die Schuld einem Brauereibesiter in die Schuhe schieben kann.

Steppenwolf

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #4 am: 14 Juli 2011, 17:13:04 »
Da stimme ich dir voll und ganz zu, Bernd! Es müsste meiner Meinung nach einfach nur viel mehr Prävention von Seiten des Staates betrieben werden!!!
Diese kleine Warnung da an den Automaten...lächerlich!
Wie auf einer Kippenpackung müsste under der Leuchtreklame eines Casinos stehen: Glücksspiel kann süchtig machen!

Zumal die Werbung für das Glückspiel immer mehr wird, hab ich das Gefühl, vor allem im Internet!? Und jetzt diese Merkur-Sonnen-Werbung da...Spielen mit Verantwortung... also da bekomm ich echt genug!!!

mfg

Timo1986

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #5 am: 15 Juli 2011, 22:04:22 »
Hey,
ja auch sehr lächerlich. Da sitzen Tag und Tag oft die gleichen Leute. Habe noch nie erlebt dass die angesprochen wurden, dass sie ihr Spielverhalten überdenken sollten. Ich mein diese Betreiber Leben von diesen Menschen.
Der Staat tut viel zu wenig. Aber er verdient ne Menge Geld mit der Sache.
Im Grunde sind wir selber Schuld?!
Gruss Timo

Psycho

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #6 am: 16 Juli 2011, 21:52:07 »
Klar sind wir in erster Linie selber Schuld. Aber es gibt Dinge, die müssen wirklich nicht sein. Ich hatte letzten Monat aus nem Supermarkt ein Heft mit Kultur und Veranstaltungshinweisen mitgeholt. Was ist da auf der letzten Seite? Eine Werbung für eine am Ort ansässige Spielhalle mit einem 5 Euro Gutschein zum Spielen. So etwas muss wirklich nicht sein finde ich. Und meiner Meinung nach muss der Staat wirklich etwas gegen diese Werbungen von Spielhallen machen. Bei Zigaretten hat er es ja auch getan.

bernibernd

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #7 am: 21 Juli 2011, 13:55:07 »
Man kann das auch so sehen, Warnung auf Zigaretten steht drauf weil man nachweißlich ein 10000 mal höheres Risiko hat Lungenkrebs zu bekommen. Das Kostet! In dieser Zeit werden weder Steuern noch Sozialversicherung bezahlt und der Betroffene lebt vom Krankengeld.

Bei Spielsucht arbeitet der Kranke wie ein Wahnsinniger um genug Geld anzuschaffen. Dabei zahlt er.

Warum sollte der Staat etwas gegen Spielsucht unternehmen?

hajo

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #8 am: 01 September 2011, 17:52:49 »
In einem Interview mit Herrn Gauselmann im „tvb“, Anfang August (abrufbar über you tube) betont dieser, dass die Automaten aus seiner Herstellung ausschließlich der Unterhaltung dienen. Lediglich 1% der Bevölkerung hätten mit den Automaten Probleme und würden unkontrolliert spielen. Jetzt die Frage die sich mir aufdrängt: Wie viele Leute sitzen in einer Spielhalle oder Spielcasino nur zur Unterhaltung? Also ich würde sagen so ca. 1%, die restlichen 99% sind wir, die Spielsüchtigen. Also ist doch richtig, dass dieser Herr Gauselmann sein Geld an suchtkranke Menschen verdient. Ja richtig, Vater Statt verdient ja auch noch kräftig an uns. Sicher sind wir Suchtkranken selbst schuld wenn wir dort spielen, aber wir sind nun mal krank. Spielautomaten in einer Spielhalle oder Spielcasino sind doch nicht zu vergleichen mit einen Supermark und einem Alkoholkranken. Dort wird zwar Alkohol angeboten, aber in einen Supermarkt sind nicht  99%   der Kunden Alkoholiker.
Spielhallen und Casinos dienen nur dazu Spielsüchtige an zu locken. Also weg mit den Hallen und Casinos oder zu mindestens ganz stark reduziert.

olivastro

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #9 am: 11 September 2011, 00:58:47 »
ich sehe es genau so wie hajo.diese scheiss spielhallen und casinos müssen abgeschafft werden. als erstes  machen sie einen süchtig, 2 arm, 3 krank. spielen hat den gleichen zerstörerichen effekt wie drogenkonsum. dann kann der staat gleich hallen für kokain oder heroin legalisieren wenn er millionen einehemen will.ich habe es am eigenen leib erlebt wie schnell mann krank und süchtig wird.klar bin ich selber schuld das ich diese spielhallen betreten hab. das problem ist mann geht am anfang aus neugierde oder spass,aber nach kurzer zeit haben diese scheiss automaten den effekt dass man schnell pscisisch süchtig wird. habe 3 jahre gespielt ,und nur durch suchtberatung und anonyme spielergruppe, habe ich es geschafft bis jetzt 6 monate trocken zu sein.

Cayschulze

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #10 am: 01 November 2011, 19:27:10 »
Cay Hanjo Schulze
Spielerselbsthilfegruppe
Automatenverbände AWI - Sammeln Unterschriften wir lassen uns das Spielen nicht Verbieten!??
Eingetragen am Tuesday, November 01, 2011 3:20 AM
Spielhallenbetreiber legen Unterschriften-Sammlungen aus!

Bitte genau lesen,da steht nichts von Spielerschutz,Jugendschutz,Kosten zur Behandlung von Spielsüchtigen (Prävention) wird nur von den Staatlichen Spielstätten und vom Staat getragen.
Keiner will das Spielen am Automaten verbieten,dass ist eine Glatte Lüge!
Aber das Suchtpotenzial der Automaten ist in den letzten Jahren sehr gestiegen!
Spielsucht ist eine Sucht-Krankheit ,keine Schwäche,oder die nicht jeden
zum Verhängnis werden kann!
(Moderne und sichere Geräte) sind es nur für die Betreiber! Zum Geld Verdienen.
Der folgende Text,will die Gäste vom harmlosen Automatenspiel überzeugen.
Aber jeder der schon am Spielautomaten gespielt hat kann den folgenden Text nicht glauben!!

Es sollte auch keiner sein Namen her geben,für solch ein Aufruf!!

Da hört der Spaß auf!
Spielen am Automaten macht Spaß und bringt Abwechslung in den Alltag. Spielen heißt heute, an modernen und sicheren Geräten zu spielen, die von einer staatlichen Behörde zugelassen sind. In Spiel- und Gaststätten, wo die Atmosphäre und der Service stimmen. Kurz: Wo man für kleines Geld (im Durchschnitt zwischen 5 Euro und 15 Euro pro Stunde) einfach gute Unterhaltung geboten bekommt. Doch Staat und Politik wollen mit neuen Gesetzen diesen Spielspaß am Unterhaltungsautomaten drastisch beschränken. Und teilweise ganz abschaffen – also verbieten.Was passiert da gerade überhaupt?In den letzten Jahren hat der Staat immer weniger Erfolg mit seinen teuren Glücksspielangeboten. Kein Wunder: Für wen ist das Ausfüllen eines langweiligen Lottoscheins ein flotter Spielspaß? Und wer hat schon so viel Geld, um in eine Spielbank zu gehen? Doch die Schuld für diese Misere wird bei der erfolgreicheren Konkurrenz gesucht: bei den Spiel- und Gaststätten mit Spielautomaten. Gezwungen durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs muss der deutsche Staat gerade ein neues Gesetz für alle Glücksspielangebote (Glücksspielstaatsvertrag) machen. Und nutzt jetzt die Gelegenheit, dem staatlichen Glücksspiel einen Vorteil zu verschaffen und zu diesem Zweck eure Spielautomaten stark einzuschränken: Langsamere Spiele sollen kommen, mit geringeren Gewinnchancen. Weniger Automaten soll es geben, außerdem weniger und nur noch kleine Spielstätten. Manche Bundesländer sind sogar für noch strengere Gesetze. Macht das noch Spaß?
Wer ist betroffen?
Jeder. Denn es geht nicht nur um dich als Spielgast, der dann ein weniger attraktives Spiel an weniger Standorten vorfindet. Es geht nicht nur um über 75.000 Jobs, 8.000 zugelassene Spielstätten-Standorte und 50.000 Gaststätten, die durch die geplanten Einschränkungen stark bedroht sind. Es geht vor allem um eins: die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, was du mit deiner Freizeit machst. Was du spielst, wo du spielst, wann du spielst und wie du spielst. Du musst nicht vor dir selbst geschützt werden. Du brauchst keine Bevormundung durch den Staat.
Was kannst du tun?
Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das kleine Automatenspiel zu erhalten. Deine Stimme reicht. Einfach unterschreiben. Und zwar in deiner Spiel- oder Gaststätte auf den ausliegenden Listen. Du musst dafür nur unterschreiben und dazu noch in Druckbuchstaben deinen Namen und Wohnort eintragen. Mehr nicht: weder deine vollständige Adresse noch weitere persönliche Angaben.

Herrausgeber:
AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH
Dipl.-Pol. Dirk Lamprecht
Geschäftsführung

Endlich_spielfrei

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #11 am: 01 November 2011, 21:03:18 »
Hallo Hanjo,

vielen Dank für die wichtige Information.

Nach über 30 Jahren Spielerei (davon 5 Jahre exzessiv; nun über 4 Jahre spielfrei) kann ich über das Schreiben von Herrn Lamprecht nur lachen. Ich lache auch Herrn Lamprecht für seine Dummheit aus. Der muss mal selber seinen Müll lesen, da der Inhalt in den nächsten Papierkorb gehört.

"Im Durchschnitt zwischen 5 Euro und 15 Euro pro Stunde"
-> purer Schwachsinn. Stunde in Sekunde ändern, das ist realitätsnah. Außerdem, warum soll man EUR 15,00 / Stunde über Bord werfen, falls ich mal seine falsche Angabe zugrunde lege ?

"Und wer hat schon so viel Geld, um in eine Spielbank zu gehen?"
-> Immerhin ist dort Rauchverbot. In Spielhallen soll es günstiger sein ? Seit wann das denn ???

"....noch strengere Gesetze. Macht das noch Spaß?"
-> Spaß in Spielhallen ? In 30 Jahren hatte ich nur Stress, Selbstmordgedanken, alles verzockt. Hilfe in Spielhallen ? Fehlanzeige.

"75.000 Jobs"
-> lächerliche Aussage. Bei EUR 5,00 / Stunde Bruttoverdienst ist das Ausbeutung und kein Job.

"Du brauchst keine Bevormundung durch den Staat."
-> Das ist auch keine Bevormundung, aber die Spielhallenbetreiber bzw. Automatenhersteller brauchen klare Grenzen. Das einzige was bei denen zählt, ist Umsatz - der Mensch ist für diese Firmen schlichtweg egal. Wenn er sich umbringt, dann halt ein bisschen weniger Umsatz. Glücksspiel ist ja eh ein falscher Begriff. Mit Glück haben die Automaten rein gar nichts zu tun, da ein festgelegtes Programm abläuft. Hoffentlich werden alle Spielautomaten vom Markt verschwinden, das würde mich sehr freuen und Herr Lamprecht darf dann eine Nummer beim Arbeitsamt ziehen :-)

Schon alleine wie das Schreiben aufgesetzt ist. Erstens im Du-Wortstil ist schon eine Frechheit. Wohl keinen Respekt ? Zweitens ist der Wortschatz ähnlich der BILD-Zeitung; grauenvoll. Das Schreiben liest sich von jemanden, der gerade einen Deutschkursus hinter sich hat. Dafür ist es nicht schlecht, aber als Deutscher so zu schreiben, ist armselig.

Gibt es auch Listen, die darauf abzielen, dass die o.g. Unternehmer sofort arbeitslos werden ? Ich unterschreibe zuerst !!! :-)

Liebe Grüße, Hanjo

daniel120174

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #12 am: 02 November 2011, 11:48:18 »
Ich habe diesen Text auch schon in einer Spielothek gelesen und finde, dass es purer Zynismus ist, die Süchtigen zu bitten eine Petition für ihren Dealer zu unterzeichnen.
Zum Wortlaut muss man, glaube ich, nichts mehr sagen. Da wird mit Selbstbestimmung argumentiert bei Leuten, die schon längst fremd bestimmt sind, die also ihre Selbstbestimmung schon längt an der Wechselkasse abgegeben haben. Ich würde mir nichts sehnlicher wünschen als eine rigorose Reglementierung des Automatenspiels, aber ich beobachtet in meiner Umgebung eher das Gegenteil. Seit es die neue Generation von Spielautomaten gibt, werden die Spielos immer mehr und immer größer. Und ja, man ist immer selbst verantwortlich, wenn man spielt. Das entbindet die Automatenhersteller aber nicht von ihrer Verantwortung. Mit welchen Tricks wird da gearbeitet, um die Spieleverordnung zu umgehen. Man spielt ja nur noch um Punkte, nicht um Geld. Und das mit den 5 bis 15 Euro pro Std. ist ja wohl ein Hohn. Ich habe gerade in 24 Std. 1000 Euro verspielt. Das sind nach Adam Riese mehr als 40 Euro Nettoverlust pro Stunde, die wiederverlorenen Gewinne nicht eingerechnet.

Timo1986

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #13 am: 02 November 2011, 15:35:46 »
Hallo Leute,

ja ich selbst haben dieses Schreiben auch in einer Spielhalle gesehen. darauf hin habe ich lauf gesagt. Da unterschreibe ich nicht. reaktion eines Mitarbeiters: Schade!!.

Spielpunkte gibt es nur, weil sie die Gesetz umgehen wollen.

Das mit dem DU benutzt eine große Kette auch woanders. Das finde ich nicht so schlimm.

Rauchverbot in Casinos sind glaub ich nicht mehr so scharf...

Trotzdem finde ich das Schreiben mehr als eine Frechheit. Aber Leute, nicht aufregen.
Die Gesetze werden bald Bundesweit kommen, meiner Meinung nach. Keine kostenlose Essens-und Trinkabgabe, damit werden die Spieler nur an dem Automaten gehalten.
Spielhallenentfernung von Halle zu Halle mehr als 500meter.

Bei mir selbst wird demnächste eine riesige Spielhalle aufgemacht mit knapp 80 Automaten. Einen Brief per E-Mail an den Oberbürgermeister blieb bis jetzt unbeantwortet, leider.
Bald wird die Regierung mehr mit Suchtkranken zutun haben, als denen lieb ist.

Ein Spielhallenverbot halte ich trotzdem für ausgeschlossen. Der Staat verdient damit mehr und mehr...... Geld regier nämlich die Welt.

Mal sehen, was in den nächsten Jahren alles so passiert.

LG Timo

daniel120174

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Re: Paul Gauselmann
« Antwort #14 am: 02 November 2011, 19:33:33 »
http://www.reeckmann.de/pdf/Bestandsaufnahme_Gewerbliches_Automatenspiel.pdf
Die beste Analyse zum Thema Automatenspiel, die ich je gelesen habe.
Was die kostenlose Essens- und Getränkeabgabe angeht, kann ich mir nicht vorstellen,
dass das großen Einfluss auf das Spielverhalten hat. Wer die Euros nur so wegschmeißt,
der bezahlt halt auch noch seinen Kaffee. Aber ich glaube, das der Bundesrat viel weitreichendere Neuregelungen in`s Auge fasst. Es ist schade, dass die Spielsucht eine
solch unauffällige Sucht ist, sonst wäre ein Regulierungsdruck auf die Politik viel höher.