Spielsucht als Affektregulation

Spielsucht als Affektregulation

Spielsucht als AffektregulationDas Buch Spielsucht als Affektregulation von Peter Vent, erschien erstmals im Jahr 1999 im Klett- Cotta Verlag.
Peter Vent beschäftigt sich, in diesem Buch, mit der Psychodynamik des Glücksspielers. Dabei berücksichtigt er auch soziologische und familiendynamische Zusammenhänge. Er zeigt deutlich auf das Spielsucht als Affektregulation verstanden werden kann und eng mit Einflüssen von Umwelt und Familie zusammenhängt. Er zeigt interessante Handlungsmodelle von Spielsüchtigen auf, wie etwa nach einem familiären Streit das Casino aufzusuchen um Stress abzubauen. Aber auch historische und interaktionelle Aspekte werden von Peter Vent erläutert und ausgeführt. Dabei werden verschiedene Lehrmeinungen und Lebensumstände, miteinbezogen und erläutert. Dabei gelingt es Peter Vent, einen Faden zu spannen zwischen den einzelnen Lehrmeinungen, der dem Leser einen facettenreichen Spannungsbogen bietet. Dabei scheut er sich auch nicht konträre Meinungen aufzugreifen und den Bezug, den sie doch untereinander haben, aufzuzeigen. Dadurch bieten sich dem Leser ganz neue Perspektiven, die die Erkrankung der Spielsucht aus sehr ungewöhnlichen Blickwinkeln beleuchten. Aber gerade diese ungewohnte Perspektive, bietet Lesern auch die Möglichkeit sich von festgefahrenen Meinungen zu lösen. Und so das Thema Spielsucht ganz neu anzugehen.
Leider steht die Spielsucht, im gesellschaftlichen Augenmerk, hinter anderen Süchten zurück. Meist liegt der Fokus der Gesellschaft auf offensichtlicheren Süchten wie etwa Essucht, Alkoholismus und Drogensucht. Spielsucht bleibt weiterhin ein Tabuthema, über das wenig Literatur angeboten wird.
In Spielsucht als Affektregulation, wird dieses Thema sehr gut veranschaulicht. Therapeuten, Angehörige und Betroffene, können durch das Buch neue Sichten auf die Spielsucht erhalten. Und dies erweist sich im alltäglichen Umgang mit der Spielsucht und ihren Folgen, als sehr hilfreich.

Spielsucht als Affektregulation

One Reply to “Spielsucht als Affektregulation”

  1. Guten Tag.
    Ich habe fast kein Geld. Leider aber haber ich ein Spielproblehm. Und zwar, die Automaten in den Kneipen. In meiner Vergangenheit bin ich den falschen Leuten nachgelaufen und habe mir die Negatieven Dinge zugelegt. Mir fehlt deswegen, mein Selbstbewustsein, mein Leben ist zum Abseits geworden. Ich willnicht mehr. Ach, wenn mir einer nen Golden Schuss anbieten würde, würde ich ohne Nachdenken Zugreifen, oder nen Mord bvehen? Für Geld macht man ales, oder genau das Gegenteil.

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