Sehr geehrte Damen und Herren,
Abhängigkeit ist eine Krankheit, die jeden von uns treffen kann. Unabhängig von gesellschaftlichen Ebenen oder Voraussetzungen.
Das Thema Sucht und vor allen Dingen deren Auslöser werden in unserer Gesellschaft immer noch sehr stiefmütterlich behandelt oder nur hinter vorgehaltener Hand besprochen.
Es ist immer nur der Nachbar, oder ein entfernter Bekannter, von dem man hört, dass er oder sie „Probleme“ hat. Einem selbst jedoch, könnte das nie passieren.
Niemand ahnt dabei aber, wie sehr sich manche Betroffene mit ihrer eigenen Sucht quälen und vor allen Dingen wie schwierig es für deren Angehörige ist, damit umzugehen.
Die Realität zeigt, dass gerade die psychosomatische Krankheiten oder diverse Formen von Abhängigkeit auf dem Vormarsch sind.
Und deshalb die Idee für unser neues TV-Format:
In einer mehrteiligen TV-Dokumentation, über verschiedene Formen der Sucht (Alkoholsucht, Spielsucht, Magersucht, Kaufsucht etc.) möchten wir Menschen begleiten, die bereit sind Einblicke in ihr Leben zu geben, Einblicke in ihr Leben mit der Sucht.
Menschen die bereit sind darüber zu sprechen und die bereit sind daran etwas zu ändern. Wir möchten Menschen und deren Angehörige in ihrem Alltag begleiten und mit Hilfe unseres Therapeuten die Chance auf einen Neuanfang geben.
Sind Sie selbst betroffen? Oder befinden Sie sich in einer Co-Abhängigkeit?
Möchten Sie, dass sich etwas in Ihrem, oder dem Leben eines Ihrer Angehörigen/ Kollegen/ Bekannten ändert?
So nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf: hilfe-koeln@tresor.tv!
Hinweis: Jede eingehende email wird absolut vertraulich behandelt!
Liebe Grüße
Ihre TV-Redaktion
Jasmin Hahn
Redakteurin
Am 7. März 2010 um 14:16 Uhr
Hallo,
Ich bin 50 Jahre alt, und bin Heilpaedagogin von Beruf.
Leider bin ich seit 4 Jahren spielsuechtig,es kam schleichend bis es irgendwann zu spaet war.
Ich bin am tiefsten Punkt meines Lebens angelangt.
Ich habe 2 Kinder, bin alleinerziehend,wenn ich meine Kinder nicht haette,dann wuerde ich an den Baum fahren.
Mein Leben ist auf dem totalen Nullpunkt angekommen,ich weiss nicht mehr weiter.
Habe selbst alles versucht aber ich schaffe es nicht.
Ich suche einen Weg,vielleicht koennen Sie helfen.
Danke
Am 7. März 2010 um 14:17 Uhr
Kommentar siehe oben
Am 15. März 2010 um 00:57 Uhr
Hallo,
Ich weiß garnicht womiet ich anfangen soll.
Ich bin vom beruf LKW Fahrer
und leide unterspielsucht seit ca. 2 Jahre
seit dem habe ich die kontrolle über mich selbst verloren ich bin einfach wie einen programierten Roboter denn egal wo ich sein sollte wenn ich einfach neben eine spielhalle laufe gehe ich sofort rein.
und dadurch habe ich alles verloren (mein gesamtes vermögen)und auch mein Job und ich glaube ich werde bald meine Frau und meine Kinder verlieren.
niemand aus meine umgebung weiß das ich unter spielsucht leide auch meine Frau nicht.
und ich glaube wenn es weiter so geht ich werde eine ende für meine Leben setzen, damit meine Frau mit unsere kinder wieder in Frieden leben kann.
was meine seele richtig weh tut sind Jugendliche die erst seit paar wochen 18 Jahre geworden und halten sich in spielcasinos Tags un Nachts auf.!!!!!!!
Am 31. August 2010 um 21:15 Uhr
Hallo,
ich bin 24 Jahre alt und seit 8 Jahren Spielsüchtig.
Es fing mit 16 Jahren an einem Punkteautomaten an, da waren die Beträge bis 50 Euro Verlust schon schmerzhaft.
Ich wurde älter und bin mit 17 in SPielhallen spielen gegangen.
Am Anfang war es toll, ich habe oft gewonnen.
Dann fing es an, ich wollte immer mehr und mehr und habe immer meine Löhne verloren, Geld geklaut bei Eltern um hauptsache spielen zu können.
Mit 23 Jahren bin ich aus den Schulden raus gekommen hatte lediglich noch den Anwalt zu bezahlen und das geliehene Geld für andere Schulden, das waren nur 6000 Euro zusammen.
Heutzutage bin ich 24 Jahre alt und arbeite auch hart für mein Geld, jede Nacht, oder eher gesagt von abends bis morgens arbeite ich für 1350 Euro.
Seitdem ich dieses Geld verdiene bin ich extrem süchtig geworden, so dass ich meine Rechnungen nicht mehr bezahlt habe und spielen gegangen bin mit der Hoffnung die 6000 Euro schnell zu bezahlen und mit der Zeit verlor ich immer mehr.
Habe sogar von der Arbeit, das Nachnamegeld genommen und das verloren.
Mittlerweile bin ich mit ca.15000 Euro in den Schulden und weiss nicht mehr weiter.
Habe schon versucht mir das Leben mit einer Überdosis von Tabletten zu nehmen und bin dann leider doch noch aufgewacht.(Nach 14 Std schlafen)
Habe mit Eltern schon geschrieben, ob die mir nicht helfen wollen, sonst würde ich mir das Leben nehmen.
SIe gingen mit einem Schreiben auf mich zu und dann war aufeinmal Funkstille.
Jetzt weiss ich nicht mehr weiter…
Tief in den Schulden, will Eltern nicht belasten und wütrde mir am liebsten das Leben nehmen.
Naja mal sehen ob es was demnächst was wird mit der Hilfe, sonst sehe ich keinen anderen Ausweg mehr.
Mit freundlichen Grüßen
Am 31. August 2010 um 21:35 Uhr
spielhallen müssen geschlossen werden immer mehr kinder spielen sich in den ruin und wer kein geld hat beginnt kriminell zu werden.
das ist deutschland!!